„Von Aufgeben war nie die Rede“ sagt Mario Nachbaur, Verkaufsleiter des neuen FIRMAMENT in Vorarlberg. Er bringt damit auf den Punkt, was unsere RTK-Mitgliedsbetriebe auszeichnet: Mit großem Optimismus gehen sie an den Re- und Neustart. In unserer aktuellen RTK-Serie stellen wir Ihnen exemplarisch einige dieser Betriebe vor. In Teil 1 geht es neben der schon genannten Location ganz im Westen Österreichs zur Silberregion Karwendel in Tirol und zum Seminarhotel Ammerhauser in Salzburg.

Neuer Stern am Veranstaltungshimmel: Das FIRMAMENT

Das FIRMAMENT in Rankweil in Vorarlberg. Bild: ©FIRMAMENT

Das Ländle ist bekannt für seine Schönheit, die Bregenzer Festspiele und als beliebte Urlaubsregion. Als MICE-Destination dagegen hat es sich bisher, verglichen mit anderen Gegenden in Österreich, noch keinen so großen Namen gemacht. Doch demnächst wird dort ein neuer Stern am Veranstaltungshimmel erstrahlen, das FIRMAMENT in Rankweil.

„Erfinder“ dieser Kombination aus Hotel, Eventlocation, Premium Catering und Restaurant ist Ernst Seidl. Der Olympia-Caterer der Österreich-Häuser in Sotschi, Pjöngjang und Rio de Janeiro hat damit ein neues Veranstaltungszentrum nahe der Hauptstadt Bregenz und unweit der Schweizer Grenze mit einer 600 m² großen Event- und Konferenzhalle, einem Restaurant mit 200 Sitzplätzen und einem Hotel mit 143 Zimmern geschaffen.

Je nach Veranstaltungskonzept finden bis zu 900 Personen in dem Komplex Platz. Ebenso gibt es aber auch kleinere Tagungsräume für Meetings ab zehn Personen. Nach dem Spatenstich Ende 2019 und einer Bauphase, die fast zur Gänze von der Pandemie begleitet wurde, steht nun das Soft Opening mit 20. Juli bevor. Die große Eröffnung ist für Oktober geplant.

Kulinarik im Mittelpunkt

Bild: ©FIRMAMENT

„Alles unter einem Dach“ lautet das Motto, wobei das Herz die Gastronomie ist. „Wir stellen die Kulinarik in den Mittelpunkt. Unser Restaurant ist Marktplatz, ein Ort der Vernetzung. Wir wollen den Tagungsgast mit den Einheimischen zusammenbringen, diesen Ort mit Musik, gutem Essen und internationalem Flair bespielen“, berichtet Verkaufsleiter Mario Nachbaur.

Um solche Begegnungen zu einem echten Erlebnis zu machen, gibt es auch spezielle Anforderungen an das Personal. So wurde die neue Position des „Gastronauten“ geschaffen, ServicemitarbeiterIn und RezeptionistIn in einem. „Bei uns sind QuereinsteigerInnen herzlich willkommen, wir suchen GastgeberInnen, die gut mit den KundInnen umgehen können“, so Nachbaur.

Zentrale Lage im Vier-Länder-Eck

Auf 57 Personen soll das derzeitige Kern-Team von 20 MitarbeiterInnen anwachsen, neben dem Gastronauten gibt es auch für Köchinnen und Köche ein vielfältiges Betätigungsfeld. ZielkundInnen sind Unternehmen und Organisationen sowie Agenturen. Vorarlberg selbst beherbergt eine Reihe von Weltmarktführern, die erste Ansprechpartner sind. Interessant für KundInnen ist auch die Lage im Vier-Länder-Eck, Einzugsgebiete sind Deutschland, die Schweiz und Österreich.

Mario Nachbaur, Verkaufsleiter FIRMAMENT

„Das MICE-Business ist für uns ganz wichtig. Da sehen wir große Chancen, weil wir das Thema Tagen, Nächtigen und Feiern perfekt bedienen können. Genau aus dem Grund sind wir auch RTK-Mitglied, weil wir hier unsere Zielgruppe optimal erreichen“, fasst Nachbaur zusammen. Und fügt hinzu: „Das Team von RTK ist mit Herzblut bei der Sache, genauso wie wir. Das ist die beste Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Nach der Corona-bedingten Zurückhaltung verzeichnet das FIRMAMENT nun bereits täglich Anfragen, der Blick in die Zukunft ist von Optimismus geprägt. Ob es jemals während der Pandemie den Gedanken gab, aufzugeben? „Das war nie ein Thema“, weiß Mario Nachbaur. Zudem bestand immer die Hoffnung, dass nach einer Flaute von eineinhalb Jahren auch viel Aufholbedarf gegeben ist. Die aktuelle Nachfrage bestätigt dies eindrucksvoll.

Glücklich bis ans Ende des Lebens: Silberregion Karwendel

Weerberg, Blick ins Inntal. Bild: ©Silberregion Karwendel

Jenbach in Tirol kennt der Reisende in erster Linie als ÖBB-Bahnhof und Verkehrsknotenpunkt. Zugleich beginnt hier aber auch eine Region, deren klingender Name allein schon eine Geschichte erzählt. Es handelt sich dabei um die Silberregion Karwendel. Die ehemalige Fuggerstadt Schwaz mit ihrem einstigen Silberbergwerk ist die eine Namensgeberin, das Karwendelgebirge steuert den zweiten Teil der Markenbezeichnung bei.

Es ist ein Gebiet aus Bergen und Tälern, sanften Hügeln und schroffem Felsgestein, Wald, Wiesen und glasklaren Seen. Quasi zweigeteilt wird die Region vom Inn, zu dessen beiden Seiten betriebsame Städtchen und idyllische Dörfer gebettet sind. In der zur Gemeinde Vomp gehörenden Enklave Hinterriß im Karwendelgebirge befindet sich der Große Ahornboden, eine Hochebene mit über 2.000 mehrere 100 Jahre alten Ahornbäumen.

„Wer dieses Naturschauspiel einmal gesehen hat, ist glücklich bis ans Ende seines Lebens“, schwärmt Elisabeth Frontull, Geschäftsführerin im Tourismusverband Silberregion Karwendel. Seit kurzem ist die Region, die vor allem bei Feriengästen beliebt ist, auch Mitglied von RTK. Denn die Zeit des Corona-Lockdowns wurde genutzt, um ein neues touristisches Standbein zu entwickeln und damit ganz gezielt Kundinnen und Kunden aus dem MICE-Bereich anzusprechen.

Schwaz, Burg Freundsberg. Bild: ©Silberregion Karwendel

Von Kleingruppen bis zu 500 Personen

„Wir haben in unserer Region große Veranstaltungshäuser wie das SZentrum in Schwaz, das Veranstaltungszentrum Jenbach und ein weiteres in Vomp. Aber auch die Hotels haben in den letzten Jahren Räume für Seminare und Tagungen eingerichtet und mit modernster Technologie ausgestattet. Hinzu kommen unsere Burgen und Schlösser mit ganz außergewöhnlichen Seminar- und Eventmöglichkeiten. Wir können also Platz für Kleingruppen-Events bis zu Kongressen mit 500 Personen bieten. Daher haben wir uns entschlossen, die Silberregion Karwendel nun auch ganz gezielt als MICE-Region zu vermarkten“, berichtet Elisabeth Frontull.

Dabei setzt man auf das Zusammenspiel von Moderne und Bodenständigkeit, eine ganz besonders schöne Naturumgebung gepaart mit frischer Bergluft, kulinarische Spezialitäten aus überwiegend regionalen Produkten und nicht zuletzt auf das herzliche Bemühen um die Gäste. „Wir kümmern uns um alles. Wir organisieren die Unterkunft, den Veranstaltungsraum, das Equipment, das Rahmenprogramm, das alles nehmen wir den Kundinnen und Kunden ab“, verspricht die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes.

Elisabeth Frontull, Geschäftsführerin Silberregion Karwendel. Bild: ©MiaKnoll

Angesprochen werden als Zielmärkte in einem ersten Schritt Ostösterreich und Bayern, aber auch Tiroler Unternehmen. „Wir haben tolle Hotels mit Seminarräumen, Incentives und ganz besondere Locations wie Schloss Tratzberg oder die Burg Freundsberg. Da können wir wirklich einen Mehrwert bieten, egal, ob jemand aus der näheren Umgebung oder von weiter her kommt“, so Elisabeth Frontull.

Neben den Veranstaltungshäusern, Seminarhotels und weiteren Eventlocations stehen in der Silberregion Karwendel 3.800 Gästebetten zur Verfügung, davon 800 im Vier- und im gehobenen Drei-Sterne-Bereich. Elisabeth Frontull und ihr Team freuen sich schon darauf, die Silberregion Karwendel bei unseren RTK-Events zu präsentieren und die ersten MICE-Gäste zu begrüßen.

Bestes Seminarhotel in Österreich: Hotel Ammerhauser

Seminarhotel Ammerhauser bei Salzburg. Bild: ©Hotel Ammerhauser

16 Mal wurde das Hotel Ammerhauser in Anthering bereits zum besten Seminarhotel Salzburgs gekürt, sechs Mal zum besten Seminarhotel Österreichs. Auch für 2020 konnte der Familienbetrieb nahe der Festspielstadt Salzburg die begehrte Trophäe, das Goldene Flipchart, erringen. Prämiert wird damit das Ergebnis der Zufriedenheitsanalyse von TrainerInnen, AuftraggeberInnen, Organisationen und Teilnehmenden aus tausenden Bewertungen auf der Plattform „MICEadvisor“.

Sieben voll ausgestattete Seminarräume für 6 bis 80 Personen, neueste digitale Medientechnik, 55 Zimmer und regionale Kulinarik erwarten die Gäste. Doch um über so viele Jahre Bestnoten zu bekommen, bedarf es noch um einiges Mehr: Ob es sich um eine Bestuhlung handelt, in der man beim Seminar auch über einen längeren Zeitraum bequem sitzt, um Betten, in denen man gut schläft, oder um die Carrera-Rennbahn, die nach einem anstrengenden Tag für Entspannung sorgt – beim langjährigen RTK-Mitlgiedsbetrieb Ammerhauser passt einfach alles.

Seminarraum im Hotel Ammerhauser. Bild: ©Hotel Ammerhauser

Daher ist es auch kein Wunder, dass die Nachfrage seit dem Ende des Lockdowns groß ist, wie Maria Ammerhauser berichtet. „Die Menschen wollen wieder tagen. Nach so langer Zeit im Homeoffice und mit vielen Online-Meetings  gibt es einen extrem hohen Nachholbedarf, wieder zusammenzukommen“, so die Hotelchefin.

Nachhaltigkeit und Servicequalität

Die Zeit des Lockdowns wurde genutzt, um das Profil des Seminarhotels zu schärfen. So wird nun noch stärker als bisher auf Nachhaltigkeit gesetzt.In eigenen Hochbeeten werden Gemüse und Kräuter angebaut, auch bei den Lieferanten legt man großen Wert auf Regionalität. Zudem wurden sämtliche Reinigungsmittel auf Bio-Erzeugnisse umgestellt.

Darüber hinaus wurde durch Workshops und Schulungen für die MitarbeiterInnen die Servicequalität weiter verbessert. Als positiv während des Lockdowns hebt Maria Ammerhauser vor allem die Treue der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervor. „Auch unsere Gäste wissen das zu schätzen, wenn sie nach Jahren noch von den gleichen Servicekräften bedient werden“, nennt die Hotelchefin einen weiteren Vorzug ihres Hauses. 

Hotelchefin Maria Ammerhauser. Bild: ©Hotel Ammerhauser

Neben Bewährtem setzt man im Hotel Ammerhauser auf Innovationen. So wird mit der neuen Weframe-Technologie das Arbeiten am interaktiven Flipchart ebenso möglich wie das Abhalten hybrider Meetings. Besonders beliebt ist auch der neue Outdoor-Seminarraum im Hotelgarten.

„Das Feedback der Kunden war auch während der Krise sehr positiv. Immer wieder wurde uns gesagt, dass wir genauso bleiben sollen, wie wir sind. Das hat schon sehr gut getan“, berichtet Maria Ammerhauser. Nun dürfen sich die Seminargäste wieder auf „ihr“ Hotel Ammerhauser freuen, das in gewohnter Qualität und mit viel Liebe zum Detail für die perfekte Tagung sorgt.

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